Noch 4 Stunden bis zum Wiedersehen der ersten Lieben😁!

Ein wenig stürmisch….









Meine Freunde ❤️ haben diese Reise perfekt gemacht!



Radreise von Österreich bis ans"Ende der Welt" (Fisterra), anschließend durch Portugal über Gibraltar nach Barcelona. 5000 km- 50000 Höhenmeter -7 Länder
Noch 4 Stunden bis zum Wiedersehen der ersten Lieben😁!

Ein wenig stürmisch….









Meine Freunde ❤️ haben diese Reise perfekt gemacht!



Habe gestern noch irgendwie nach Gandia geschwindelt (war auch ein Taxi dabei), da für Sonntag die Fähre ausgebucht war! Lege jetzt gleich in Palma an. Fahre dann hoch zu meinem Lieblingsurlaubsort Cala Ratjada! Freue mich riesig auf 3 entspannende Tage, um meinem Körper die Ruhe zu geben, die er jetzt wirklich braucht!





Stopp in Ibiza…






Ich habe mein Endziel leider nicht ganz erreicht (wäre nur mehr eine Qual gewesen). Ich habe für mich viel mehr erreicht, als ich mir erhofft habe (meine nicht die Kilometer)! Es war das spannendste, aufregendste und beeindruckendste, das ich mit Ausnahme der Geburt meiner Kinder je erlebt habe!!!
Ich möchte mich abschließend bei allen lieben Menschen bedanken die mir mit so vielen guten Zusprüchen mir das auch ein Stück weit ermöglicht haben!
Speziell natürlich bei Sandra, die diese 4 Wochen alleine gemeistert hat und mir auch sofort den Zuspruch gegeben hat und mich in 10 Monaten Planung und Vorbereitung ertragen hat müssen 😉😘🧔!
Bei meiner Mutter, die mich in ganz vielen Dingen unterstützt hat, und die Zeit in Barcelona auf Lenny schaut 😘!
Bei meiner lieben „Goti“ Annelies, die mir zum 50er nochmal einen „Abschluss-Gotlpack“ (damit es mir an Nichts fehlt) mit auf die Reise gegeben hat 😘!
„Geti“ Helli und Carina die sich auch in dieser Zeit liebevoll um unseren Julius kümmern 😘😘!
Sandra’s Eltern Maria und Toni die Julius jetzt für eine Woche zu sich ins Osttirol nehmen 😘😘!
Conny und Martina, die Sandra in dieser Zeit unterstützt haben 😘😘!
Last but Not least, meinem Chef R. B. (diese Initialen sprechen für sich😉) der mir über 4 Wochen Urlaub genehmigt hat, das alles andere ist, als normal in meinem Job👍!
D A N K E

Erste Erkenntniss mit noch zu kurzem Abstand :
DAS LEBEN MEHR SCHÄTZEN UND VIEL MEHR GENIESSEN, DENN WAHRSCHEINLICH GIBT ES NUR DAS EINE, ODER MAN KANN SICH ZUMINDEST NICHT MEHR ERINNERN!!!!
Möchte die Fähre am Sonntag Abend in Denia (noch 450 km) erreichen; am Montag um 7:30 in Palma ankommen und die Insel mit dem Rad erleben.
Dienstag einen Tag entspannen, Mittwoch die Fähre nach Barcelona nehmen, und am frühen Nachmittag meine Sandra und die ersten „Geburtstagsfeierfreunde“ endlich wieder sehen🤗!!!
Den Rest der Runde erwarte ich dann am Donnerstag😎💪!!!
Fast vergessen, Motto dieser 50er Feier:
Männer mit Vollbart 🧔

Frauen hübsch und gut gelaunt 🤭
Die Nacht im Nobelhotel….
Von Mücken geplagt…..


Heute geht es ziemlich „bergig“ zur Sache.



Meine 2 Freunde und ich beim wohlverdientes Frühstück 🤭

Sie haben den Kampf um die Oliven verloren….
Der frühe Vormittag war wunderschön! Danach gibt es nicht viel zu erzählen, außer extreme Hitze Asphalt flimmerte, Steinwüste mit ganz viel Plastik (Tomaten- und Gurkenplantagen so weit das Auge reicht) zu gepflastert, keine Geschäfte oder Cafés um sich zu versorgen. Nebenbei schwächt mich eine Magen-Darm-Geschichte!


Das ist kein Schnee🤢
Der Start in einen neuen Tag beginnt mit gutem Kaffee (Nespresso) und diesem Blick vom Bett aus…
Jetzt noch Black Beauty vom 6 Stock runter tragen
Am Vormittag habe ich noch mit Autobahnen und Schnellstraßen gekämpft. Höhepunkt war in Malaga, wo alle Autobahnen zusammenlaufen; 8-spurig, und ich auf der vierten!!! Das macht Spaß 😅!Zum Glück bin ich gut raus gekommen, sonst hätte ich vielleicht so ausgesehen 😉!
Am Nachmittag wurde dann alles gut, und ich konnte das Radfahren wieder genießen!









Krasser könnte der Unterschied nicht sein. Von einer Fabrikstadt zu den Vororten von Marbella!!!

I think, I grow up on the sunny side of life!!! 😁

Sitze in Marbella auf ein Bierchen oder zwei. Hab ich mir schöner vorgestellt!
Habe nur mehr 25 km bis zur Unterkunft – zum Glück, das Fahren hier auf dieser Schnellstraße kostet ziemlich Nerven. Black Beauty’s breite Hüften passen hier irgendwie nicht! 🤔


Mit dem Ausschlafen hab ich es nicht so😉…..
Fühle mich schon um 100 Prozent besser als gestern!
30 km bis Matalscanas


dann ging der Spaß los 😁😎
28 km Strand ohne einen Menschen
Mein Navi hat das so geplant – hätte ich aber nicht geblaubt – nur guter Bekannter hat mir diesen Tipp noch mal geschrieben! Es war sensationell!!!! 😎✌️👍






Hatte ich schon lange keinen mehr……

Aber ausgerechnet in dieser Gegend und der Hitze….😅

Hab nirgends einen geeigneten Schlafplatz gefunden – bin jetzt um 01:30 in Guadacorte (kleiner Strand zwischen Algeciras und Gibraltar) gelandet und versuche am Strand zu schlafen – aber die Dampfer vor mir sind ziemlich laut!


Heute gibt es keine Bilder….Habe mit auch überlegt, ob ich diese Geschichte schreiben soll? Ich bin weder bei Facebook, noch spreche gerne über Schwächen von mir!War bis jetzt immer ehrlich und es machte mir Spaß zu schreiben. Darum denke ich schreibe ich auch diese Zeilen, weil sie auch zu dieser Reise gehören!Gestern noch glaubte ich, es gebe nichts was zu weit, nichts das zu hoch und nichts das zu steil ist! Heute musste ich leider schmerzlich etwas anderes erfahren! Stand 04:15 Uhr auf, packte mein Zelt zusammen und glaubte es sei in bester Ordnung. Doch schon beim Losfahren merkte ich, dass sich die Beine wie mit Blei gefüllt anfühlten. Später kamen dann all die Schmerzen die ich die letzten 17 Tage durch Euphorie, Wille und meiner Überzeugung diese Reise durchzuziehen bestens unterdrücken konnte, plötzlich alle zurück. Später kam ein Hungergefühl das ich trotz ständiger Nahrungsaufnahme nicht bändigen konnte. Ab Mittag die Sonne und dann die Psyche! Es war ein Wechselspiel zwischen Schmerzen, irren Gedanken, Frust und auch (nicht sehr männlich) weinen während der Fahrt! Habe solche Zustände in Kombination noch nie in meinem Leben erlebt!Habe mir um 04:30 Uhr eine schöne Wohnung 200 km weit entfernt bei Booking com gebucht.Es gibt keinen Berg der so steil oder hoch ist, der solche Schmerzen und Probleme machen kann, als dir die Psyche verursachen kann!Glaube dass mein Körper ziemlich ausgebrannt ist. Versuche Geist und Körper heute Gutes zu tun und ein wenig ausschlafen…..


Morgen sehen wir dann, wie es weitergeht!
Hoffe, dass es so plötzlich wie es gekommen ist, wieder verschwindet!!! 🤔









Irgendwann bleid I dann dort, steck die Fiass in weissn Sond… 😎


Bin heute bis Sines gekommen – hier ist es ein Traum……




auch die Fahrt heute war total entspannt! Oft über Stunden kein Auto und keine Menschen!Entspannungsradeln für die Seele, bis auf eine „kleine“ Attacke von 4 wild lebenden portugiesischen Hunden, die aus dem Büschen sprangen und mich verfolgten! Entweder hatten sie es auf meine schönen schlanken Beine, oder doch auf die frisch gekaufte Stange Salami abgesehen! Von Ruhepuls auf 200, von Glückseligkeit in absoluten Kampfmodus und von gemütlichen 20 km/h auf 40 km/h! Da flogen die Beine dieser 4 Bestien wie wild durch die Luft (Foto fehlt – hatte alle Hände voll zu tun)! In diesem Moment hätte ich jede Sprintwertung der Tour de France gewonnen – hab mir echt fast in Hose gemacht! Er nach mehreren hundert Metern ließen sie von mir ab, da sie erkannten, daß sie chancenlos waren gegen mein gut durchtrainiertes Black Beauty!!! 😅

Habe mich heute Morgen mit dieser Spezies wieder angefreundet😅


Eine gewisse Ähnlichkeit kann man nicht abstreiten…

Ein Erlebnis von gestern hätte ich fast vergessen!
Unendliche Freundlichkeit: fuhr in dieser wunderschönen menschenleeren Gegend auf meinem Triathlonlenker liegend, (Position = Hintern höher als Kopf) oben ohne, die Radlerhose wegen der Frischluft zu einem String verwandelt an einem Gefängnis vorbei. Gleich danach raste ein LKW mit vergitterter Ladefläche voll mit tätowierten, Nase und Mund mit einem Tuch vermummten „Knackis“ an der parallel verlaufenden, staubigen Sandstrasse (deswegen die Tücher!?) an mir vorbei! Sogar die angsteinflösenden Typen winkten, applaudierten und haben mir wahrscheinlich (verstehe leider immer noch fast kein Portugiesisch) aufmunternde motivierende Sprüche nachgerufen!!!
Erst Minuten später kam ein gewisser Zweifel auf, ob sie es vielleicht auf meinen mittlerweile sehr knackigen Hintern abgesehen hatten!? 😅







Habe mich am Vormittag entschieden eine „Abkürzung“ (ich bin bekannt für meine guten Ideen) durch die Berge zu nehmen! Bereits 14 km Bergstrasse in glühender Mittagshitze 😅 und kein Ende in Sicht…..

Jetzt kurze Pause…..

für die inneren Kühlung…

Bei der Ankunft in diesem Bergdörfchen sprach mich gleich ein Mann auf portugiesisch an, nachdem ich ihm erklärte, dass ich ihn nicht verstehe sprachen wir auf englisch weiter. Als ich ihm erzählte wo ich herkomme, sagte er auf einmal „Was macht den a Schluchtenscheisser in dem gottverlassenen Nest? Es war ein unterfräkischer Tischlermeister, der vor 20 im Urlaub hier her kam – er rief dann zuhause an, dass nicht wieder zurück kommen würde! Ich wollte noch schnell einen Kaffee trinken, zum Bankomat und Brot besorgen! Der Franke bot mir an, seinen blinden Hund vor meinem Rad zu platzieren und versprach dass sich der Hund um mein Rad kümmern würde und ich mir keine Sorgen machen müsste. Eine halbe Stunde später kam ich zurück, und so war es. Der Hund lag immer noch vor meinem Rad, und es war alles da!

An der letzten Passhöhe trank ich dann mein verdientes Bierchen und bemerkte dass sich 2 Herren meines Alters für mein Rad interessieren. Sie inspizierten alles ganz genau. Es waren 2 Typen mit 2 weißen Jeeps mit der Aufschrift „Safari-Camps“ & „Mountainbike-Touren“ die mich während der Fahrt zum Pass schon 2 mal überholt hatten. Sie fragten mich, ob ich das alles durch gefahren wäre? Ich bejahte und sie boten mir sogleich einen Job als Mountainbike-Guide an (kein Witz)! In den nächsten 3 Stunden kreutzen sich unsere Wege noch 3 mal. Es war jedes Mal eine Mischung aus hupen, schreien und winkenden Gästen, die sie im offenen Jeep hatten! Schon irgendwie krass, du bist 2500 km von zu Hause weg, und Menschen schreien laut „Börni“ aus dem Auto!!! 🚵♂️
Von der Hitze gezeichnet…

Nach dem ersten Kontakt mit dem Meer und einem kühlen Bier!


Black Beauty erregt überall Aufsehen 😎



Das war glaube ich die anstrengendste Tour bis jetzt.Erst gegen 10:00 weggekommen, Navi wieder mal „out of order“ – dh. Den richtigen Weg aus Porto rausfinden und die richtige Richtung einschlagen (ich war natürlich in den Slums knapp außerhalb Portos. Dann diese chillige Strandbar….Im Endeffekt bin ich so gegen 12:00 Uhr gestartet. Bis Mitternacht lief es dann auch sehr gut. Ab diesem Zeitpunkt gab es kein ebenes Fleckchen mehr in Portugal. Ich kämpfte die ganze Nacht mit gefühlt 1000 LKWs die mit 100 an mir vorüber zogen. Gegen 2:00 Uhr setzte extreme Müdigkeit ein. Erste 24-Stunden Raststätte habe mich mit Kaffee, Cola und portugiesischem Gebäck wieder einigermaßen erholt. 04:00 nächste Raststätte – versehentlich auf der Toilette eingeschlafen, bis mich ein Trucker-Fahrer nach einer guten Stunde durch lautes Klopfen aufweckte…..Danach gegen Müdigkeit und Höhenmeter, später auch gegen Hitze kämpfen!Niemand hat mir erzählt, wie groß Lissabon (100 km2 und 500000 Ew= ist…..Mit letzten Kräften quer durch Lissabon, teilweise auf der Autobahn gekämpft und das Rad in der Unterkunft abgestellt.Im Großen und Ganzen bin ich ein wenig überfordert und zu müde noch….Fazit :354 km 3050 HM




Wenn ich in Barcelona ankomme und vielleicht wie im Bild rechts aussehe, werde ich mir ein neues Rad zulegen 😉


Ein guter Platz für die Mitternachtsjause🙂












Mein Nachbarhaus😱

Der Parkplatz von Black Beauty…


Habe mich wieder erholt! Das Nachtleben in Lissabon ist doch ganz gut 😉


Sorry, habe heute ein wenig wirr geschrieben….
Ein neuer Tag….











